GPT-6 Astra cracks an 82-letter Enigma message
A 1941 German army Enigma message that sat unsolved in the CryptoCellar archive for 20 years was decrypted by GPT-6 Astra, which built its own Enigma simulator and cryptanalysis code and found the settings in about ten hours of model time.

GPT-6 Astra hat am 15. September 2026 eine 82 Buchstaben lange Enigma-Funknachricht der deutschen Armee geknackt, die seit 2005 als ungelöst im CryptoCellar-Archiv lag. Die Nachricht ging am 10. Juli 1941 um 17:30 Uhr bei der Funkstelle des SS-Totenkopf-Quartiermeisters als Nr. 172 ein. Absender war die Funkstelle mit dem taktischen Rufzeichen 2ny, Kennung MVUEH. Das GPT Modell durchsuchte Archive, baute selbst einen Enigma-Simulator und Kryptoanalyse-Code, testete Schlüssel parallel und fand nach rund zehn Stunden Modellzeit die passende Einstellung der Enigma Walzen. Der Schlüssel weicht vom Tagesschlüssel anderer Meldungen desselben Tages ab: Walzen II-V-III, Reflektor B, Ringstellung HMF, Stecker AC BE DG FH KN MO PR SU TV XZ, Start RWD. Der Klartext mit den Tippfehlern des Funkers lautet: BTTE UM ANGABE DES MARSQWEGES X BEFINDE MIQ IN X ROSENOW ROSENOW X SOFORT FUNKANTWORT X WASCHBBSCH Gemeint ist die Bitte um Angabe des Marschweges, Standort Rosenow Rosenow, sofortige Funkantwort, Unterschrift vorläufig Waschbusch Und damit wurde ein weitere kleines Stückchen Geschichte entschlüsselt. Standort am 10. Juli 1941: Raum Rosenow (deutscher Ortsname für Rasina), östlich von Dagda, Lettland, an der damaligen Grenze zur Sowjetunion, Vormarschrichtung Sebež / Opotschka. Der Funker (Waschbusch / Nachschub) war dort und bat um den Marschweg